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Gastwirt auf offener Straße erschossen - Brüder unter Verdacht

Ein griechischer Gastwirt ist am Wochenende in Lauf an der Pegnitz in seinem Auto erschossen worden. Dringend tatverdächtig ist ein Brüderpaar aus Nürnberg. Ersten Ermittlungen zufolge handelt es sich bei dem Mord womöglich um eine Beziehungstat. Demnach kannten sich Täter und Opfer und hatten zuvor einen Streit. Dies ist jedoch noch nicht endgültig geklärt, wie die Polizei am Sonntag mitteilte.

Die Fahndung konzentriert sich nach Angaben der Polizei mit Hochdruck auf zwei Kosovo-Albaner im Alter von 29 und 32 Jahren. Zeugen der Tat vom Samstagabend hätten das Kennzeichen des Wagens erkannt, mit dem die mutmaßlichen Mörder des 36-Jährigen flohen. Die Polizei schließt nicht aus, dass die Brüder versuchen, über Italien in ihre Heimat zu fliehen.

Das Opfer war am Samstag gegen 18.00 Uhr mit einem 53 Jahre alten Hilfskoch in seinem Wagen unterwegs, als es von den Tätern in deren Auto überholt und zum Halten gezwungen wurde. Einer der Brüder stieg aus und schoss mit einem Revolver oder einer Pistole ohne Vorwarnung mehrmals durch die Scheibe. Der Grieche aus der Gegend von Lauf verblutete vor den Augen mehrerer Passanten in seinem Wagen.

Am Tatort in der Nähe einer Tankstelle an der Hauptverkehrsstraße vernahm die Kripo die geschockten Zeugen und bekam zahlreiche Hinweise auf die beiden mutmaßlichen Täter. „Das ist eine belebte Straße, es waren einige in der Nähe“, sagte ein Polizeisprecher.

Quelle: Mittelbayrische Zeitung

6.5.07 18:55
 


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